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Darmerkrankungen und Orthomolekulare Schmerztherapie

“Gesunder Darm macht Doktor arm!“ – Die Auslöser chronischer Krankheiten können sehr unterschiedlich sein. Die regulative Endstrecke, die eine Erkrankung jedoch oft erst sichtbar macht, sind Allergien und Schmerz! Schmerz ist immer ein Hinweis des Körpers auf einen Mangel an Orthomolekularia – an „richtigen Teilchen“ – wie z.B. Zink, Mangan, Magnesium oder Vitamine und ungesättigte Omega 3 Fettsäuren. Ein Resultat sind stets Darmerkrankungen, wie die Studie aus Göttingen zur hypoallergenen orthomolekularen Therapie – hoT eindrucksvoll zeigte!

Volkmannsche Ursachen-Trias chronischer Erkrankungen

  • 1. Fehlernährung: Fehlernährung mit Fast Food, Chips, Schokolade etc. sowie Antibiotika, die eine gesunde Darmfunktion wie die schrittweise Verdauung stören.
  • 2. Fehlbesiedelung: Langjährige Fehlbesiedelungen des Darmes mit Helicobacter, Candida usw. Die Keime und ihre Stoffwechselgifte belasten die Funktionsfähigkeit des Darmes, so daß es zu Fehlverdauung und Aufnahmestörungen aus dem Darm kommt.
  • 3. Fehlversorgung: Selbst gesunde Ökokost ist inzwischen durch Sauren Regen relativ verarmt an essentiellen Substanzen. Noch mehr gilt das für unreif geerntetes Obst und Gemüse aus fernen Ländern

Volkmannsche Therapie-Trias bei chronischen Erkrankungen

  • 1. Kostumstellung auf naturnahe frische Ökokost aus der Region unter Meidung von Fertiggerichten sowie anderen Nahrungsmittelchemikalien.
  • 2. hoT -Substitution zur biologischen Aufwertung der Nahrung, d.h. Gabe von reinen Mineralien, Spuren-elementen, Omega-Fettsäuren usw. zur Verbesserung der Entgiftung und Grundregulation.
  • 3. Orthomolekulare Darm-Sanierung – ODS – in zwei ca. vier Wochen dauernden Schritten mit Symbiose lenkenden Präparate-Kombinationen, die zunächst eine Dünndarm- und anschließend eine Dickdarmsanie-rung von Candidosen usw. ohne Candida-Diät herbeiführen

Acht Jahre Morphium –spontane Schmerzlöschung bei chronischem Schmerzsyndrom

Bei einem Vortrag in einer Privatklinik für Schmerztherapie in Fürth wurde mir ein 36-Jähriger vorgestellt. Er war vor 10 Jahren Opfer eines tätlichen Angriffs in Nürnberg gewesen und seither fünfmal an der Wirbelsäule wegen extremer Schmerzen operiert worden. Seit 8 Jahren bekam er zwischen 250mg und 300mg Morphium täglich. Trotzdem hatte er einen Dauerschmerz, der seine Lebensqualität stark einschränkte. Er konnte sich nur mittels Gehwagen bewegen und seine Füße unter Schmerzen maximal 10 cm vom Boden heben.

Ich testete im Mund verschiedene Orthomolekularia mit wechselnden Erfolgen auf Schmerzreduktion bzw. Schmerzlöschung (siehe Diagramm mit Schmerzscore 0-10). Bei einigen Proben hatte er keinerlei Veränderun-gen der Schmerzempfindung, bei anderen sogar eine Verstärkung des Schmerzes. Das Erstaunen von Patient und Ärzten war groß, als mit Q 10 Vitamin C der Schmerz plötzlich völlig ausgelöscht wurde und der Patient seine Füße schmerzfrei ca. 35 cm anheben konnte! Die anschließende Testung von 3-SymBiose plus führte zu einer weiteren Überraschung: Die seit Jahren bestehenden Schulter-Nackenverspannungen mit Blockierung der HWS-Rotation auf ca. 25-0-25 erweiterten sich spontan auf eine Beweglichkeit von ca. 90-0-90 Grad – völlig ohne Schmerzen! Bei dem Patienten mit seiner offensichtlichen chronischen Darmerkrankung war eine deutli-che Wirkung dieses Darmpräparates logisch zu erwarten gewesen.
Ein vergleichbares Bild der Schmerzreduktion zeigte die alte Dame in der Universität Giessen, die ein metastasiertes Ovarial-Karzinom hatte und unter Chemotherapie und Bestrahlung stand: Derartige Therapien zerstören jede gesunde Darmfunktion ebenso wie die Funktionsfähigkeit von Muskeln, Nerven, Knochen und Gelenken. Das heißt, daß alle diese Patienten neben anderem an ihren Darmerkrankungen leiden, die leider medizinisch oft bagatellisiert werden und deshalb keiner effektiven Therapie z.B. mit unterstützenden Nahrungsergänzungen und beispielsweise einer orthomolekularen Darmsanierung zugeführt werden. Wie auch an diesem Fall zu sehen, reduzieren sich die Schmerzen unter der oralen Testung sehr deutlich und die zu Beginn stark eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit der Beine, der Hüften, der Wirbelsäule und der Schultern öffneten sich weitgehend – innerhalb weniger Minuten!
Orale Testung reiner Orthomolekularia zur Schmerzlöschung
Bei Schmerzpatienten ist die schmerzende Region oder das betroffene Gelenk bis zur Schmerzgrenze zu mobili-sieren. Dann wird in eine weitgehend entspannte Ausgangsstellung zurückgeführt. Anschließend gibt man nach-einander kleine Proben verschiedener hypoallergener, d.h. reiner Substanzen wie Zink, Magnesium oder den Spurenelementekomplex in den Mund und läßt den Probanden leicht kauen.
Der Patient wird um wiederholte Mobilisation der betroffenen Region gebeten, sobald er eine Testsubstanz im Mund hat, und nach Schmerzveränderungen gefragt: Schmerzqualität – dumpf, spitz etc., Schmerzintensi-tät – als Skalierung kommt eine Skala von 0 = schmerzfrei bis 10 = nicht auszuhalten, Schmerzlokalisation – Ist der Schmerz am gleichen umschriebenen Ort wie vor der Testung oder gewandert? Bewegungsumfang – Bei Gelenken kann die Veränderung des aktiven Bewegungsumfangs sofort gemessen oder geschätzt werden. Das ist besonders eindrucksvoll bei den Schultern und der HWS, aber auch im Finger-Bodenabstand!
Sehr beeindruckend sind diese Teste bei schmerzenden, oft mehrfach operierten Kniegelenken. Wird der Dauer-schmerz oder ein belastungsabhängiger Schmerz unter oraler Testung plötzlich vollständig ausgelöscht, dann traut mancher Leistungssportler seinem eigenen Körpergefühl nicht mehr. Ist eine weitere OP erforderlich? Eine Rehabilitationsmaßnahme? – Nein!
Soweit z.B. ein Rheuma-Patient einige Monate mit den ausgetesteten hypoallergenen, d.h. besonders reinen Orthomolekularia in abgestimmten Regimen therapiert wird, steigert sich seine physische wie auch psychische Leistungsfähigkeit deutlich. Der chronische Schmerzprozeß heilt wie die Darmerkrankung in ca. 80-90% der Fälle innerhalb weniger Monate oft vollständig aus. – Chronische Darmstörungen, über die man schon lange nicht mehr beim Hausarzt klagte, bessern sich innerhalb von zwei bis drei Monaten total, wie das erste Dia-gramm aus der Göttinger Studie von 2002 eindrucksvoll belegt.

Muskelzuordnungen bei Darmerkrankungen und orthomolekulare Schmerzlöschung

Nebenstehend finden Sie eine Zeichnung des Oberschenkels und des Knies von der Innenseite gesehen. Wenn wir den sogenannten Muskulus sartorius, den Schneidermuskel betrachten, dann zielt sein Verlauf von der vor-deren oberen Spitze des Beckenknochens zum Ansatz des Innenmeniskus.
Dieser Muskel führt über eingesproßte Fasern die Bewegungen des Innen-meniskus. Die blaue Farbe zeigt die Zuordnung dieses Muskels zur Nebenniere, die bekanntlich unser wichtigstes Streßorgan ist.
Immer dann, wenn Menschen einer starken Streßbelastung ausgesetzt sind, können sie je nach Veranlagung z.B. ein Schmerzproblem des Innenmeniskus oder aber auch einen Herzinfarkt entwickeln.
In der modernen Medizin geht ein Patient mit Knieschmerzen normalerweise zum Orthopäden. Dort wird z.B. durch radiologische Diagnostik mit einem MRT usw. nach Kniegelenksproblemen gefahndet und zumeist bei Patienten, die älter als dreißig Jahre sind, ein Knorpelschaden, Verschließ oder ein Meniskusriß festgestellt. Der sollte dann umgehend operiert werden – sagt zumeist der Orthopäde.
Der ganzheitlich denkende Orthopäde kennt die oben dargestellten Zusammenhänge und wir den Patienten mit den rechts in der Folie zusammengestellten Nahrungsergänzungen und Omega 3 Fettsäuren, die hier beispiels-weise im Vitamin AE-Lycopin enthalten sind, therapieren oder testen. Beim oralen Test kann auch ein mehr-fach eingerissener Innenmeniskus sofort völlig schmerzfrei werden, wie ich bei der Testung  meines oben be-schriebenen Morphium-Patienten in Fürth sehr schön zeigen konnte: Ein junger Profi-Fußballer vom FC Nürn-berg stand zur Knie-Operation wegen 3-fach eingerissenem Innenmeniskus an und war innerhalb weniger Mi-nuten bei Gabe der oben angegebenen Nahrungsergänzungen völlig schmerzfrei! – Nur durch hypoallergene, besonders reine Nahrungsergänzungen ? –  Ja! – Nur durch besonders reine, hypoallergene orthomolekulare Nahrungsergänzungen und OHNE Operation!
Das ist mein Handwerkszeug, das ich vor mehr als 15 Jahren speziell für meine Patienten gemeinsam mit einer nahe gelegenen Apotheke entwickelt habe und mit denen wir zahllosen chronisch Kranken helfen konnten. – Zwischen Lübeck, Schwerin und Hamburg ebenso wie in Helsinki, Chicago, Princeton oder Dubai; vom zu früh geborenen Säugling mit Asthma oder Neurodermitis über internationale Leistungssportler nach schweren Un-fällen, über arabische Prinzessinnen bis zum alten Menschen mit Rheuma und Gelenkverschleiß, den es so gar nicht gibt. Der Gelenkschmerz hat fast immer ganz andere Ursachen – nämlich den orthomolekularen Mangel z.B. an Omega 3 Nahrungsergänzungen usw.