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Sichtbare Gewebeveränderungen ber Darmstörfeldern

Gewebeveränderung

  1. Bei chronischem Magenstörfeld durch Fehlernährung und Junkfood folgt die Bildung einer Hiatus - Zwerchfell - Hernie ( Bruch ) sowie langfristig die Entwicklung einer Schleimhautschädigung mit Vitamin - Aufnahmestörung z.B. von Folsäure. Das führt seinerseits zu Blutbildstörungen mit Anämie.
  2. Bei chronischem Dünndarmstörfeld Entwicklung einer Nabelhernie oder Halswirbelsäulenblockierungen bzw. Bandscheibenvorfällen der HWS. Dabei scheint der innere Zusammenhang zwischen Dünndarmdysbiosen, Fehlernährung und der Entwicklung einer Neurodermitis wahrscheinlich.
  3. Bei chronischem Magen - und Pankreasstörfeld Bildung einer Oberbauchhernie oder Brustwirbelsäulenblockierungen sowie einer sogenannten exokrinen Pankreasinsuffizienz. D.h. daß die Bauchspeicheldrüse nicht zeitgerecht und ausreichend Verdauungssaft in den Dünndarm abgeben kann mit der Folge einer Fehl- oder Minderverdauung der Fette und damit einer Vitaminmangelentwicklung für die fettlöslichen Vitamine A, D, E, K, die dann ungenutzt über den Enddarm ausgeschieden werden.
  4. Bei chronischen Dickdarmstörfeldern im rechten oder linken Unterbauch Bildung von Leistenhernien der entsprechenden Seite oder von Fertilitätsstörungen sowie z.B. eines Prämenstruellen Syndroms - PMS - mit Schmerzen, hormoneller Regulationsstörung und Stimmungsschwankungen.
  5. Bei chronischen Störfeldern im Kleinen Becken kommt es zur Bildung von Schenkelhernien und Blockierungen bzw. Bandscheibenvorfällen der LWS. Fertilitätsstörungen sowie vermehrter Ausfluß bei Frauen, u.U. mit bösartigen Zellveränderungen am Muttermund, wie sie bei Raucherinnen nach einer englischen Studie in fast 90% aller Fälle auftreten, sind weitere mögliche Folgen.
  6. Das Polster in der Nackenregion um den 7. Halswirbel, das als weich elastische Gewebevermehrung auffällt, ist ein deutlich sichtbares Zeichen für Störungen im Magen-Darm-Lymphatikum.

Die oben beschriebenen Störfelder leiten alle den überwiegenden Teil ihrer Stoffwechselschlacken direkt über das Pfortaderblut an die Leber ab. Damit ergibt sich langfristig die hohe Wahrscheinlichkeit einer Leberstörung bzw. eines Leberstörfeldes. Bei chronischer Übersäuerung kann es dann z.B. über Pufferung mit Knochencalcium zur Entwicklung von Gallensteinen und verschiedenen Enzymstörungen kommen. Die hohe Schulter rechts ist stets ein sichtbarer Hinweis auf diesen pathologischen Zusammenhang.

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Entwicklung

Das Schema zeigt links eine Skala von 0 bis 100, die der relativen Stärke oder Akuität einer Erkrankung entsprechen soll.

Gesundheit liegt im Bereich unter 20 Punkten vor. Zwischen 20 bis 40 Punkten ist die Bereitschaft zur Entwicklung einer chronischen Erkrankung gegeben, obwohl der Patient sich subjektiv gesund und wohl fühlt.

Oberhalb von 40-60 Punkten manifestiert sich zunehmend die patiententypische chronische Erkrankung. Die infektallergische Exacerbation der chronischen Erkrankung zwischen 60-80 ist häufige Folge einer akuten Regulationsstörung des chronisch Kranken. Ursächlich kann hier auch eine Fremdstoff-Überlastung z.B. aus Süßigkeiten etc. sein.

Diese Exacerbation kann auch in eine akute Erkrankung mit einer Akuität über 80 Punkten übergehen, wie wir das z.B. beim Status asthmaticus oder beim akuten Schub einer Colitis ulcerosa und bei der Neurodermitis kennen.

Normale Akuterkrankungen sind durch einen schmalen Peak von mehr als 80 Punkten gekennzeichnet. Der tatsächlich Gesunde liegt mit seiner normalen Belastung dauerhaft unter der Grenze von 20 Punkten. Wie oben beschrieben, kann es nach Erkrankungen zu Restbelastungen kommen, die der Körper langfristig kompensieren muß. Diese werden in dem Schema durch die "Residuen der Akuterkrankungen" ausgedrückt. Im Verlauf von Jahren oder Jahrzehnten kommt es zu einer Überlagerung und Summation derartiger Restbelastungen, so daß der Körper die Bereitschaft zur Entstehung einer chronischen Erkrankung entwickelt.

Dabei ist die Manifestation der chronischen Krankheit des Patienten die berühmte Spitze des Eisberges, die über den Sedimenten der Vorbelastungen lagert.

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Heilung

Nach dem oben Gesagten ist klar, daß es zunächst relativ unerheblich ist, wo ich bei der Therapie einer chronischen Erkrankung beginne.

Der spezifische Eingriff an der Spitze des Eisberges kann genau so hilfreich sein wie das gezielte Abräumen der oben angesprochenen Sedimente, z.B. über Darmsanierung oder hypoallergene orthomolekulare Therapie ? hoT.

Damit erklärt sich auch zwanglos, daß viele Erkrankungen zunächst sowohl der Psychotherapie als auch diäthetischen Verfahren wie Fasten, F.-X. Mayr oder Kneippschen Anwendungen sowie Cortison zugänglich sind. Jeder therapeutische Eingriff, der die Regulationsfähigkeit des Individuums kurzfristig verbessert oder wieder herstellt, ist zunächst hilfreich. Jedes Verfahren hat dabei allerdings auch seine Schwerpunkte und seine Versagerquote.

Das erklärt bei der Homöopathie auch die Erstverschlimmerung mit Durchlaufen früherer Krankheiten. Der Weg zur Heilung geht zurück durch die durchgemachten Krankheiten! Das erklärt auch das Phänomen, daß einzelne Allergiker nach hochfieberhaften Infekten plötzlich von ihren Allergien befreit sind. Das erklärt die positive Wirkung der Sauna und Hyperthermie. Die Schlacken im Grundsystem sind im Feuer des Fiebers verbrannt und über Schweiß etc. ausgeschieden worden. Die Sedimente wurden dabei abgebaut - der Patient wieder richtig gesund.

Ein anderes Bild für die Krankheitsentwicklung ist das Zwiebelschalenmodell. Dabei geht man von einer durchgeschnittenen Zwiebel aus, die mehrere Schalenschichten zeigt bis zum zentralen Keim.

Beiden Modellen ist gemein, daß der erfolgreiche Therapeut Schicht für Schicht der Sedimente oder Schalen abbaut, bis die Regulationsfähigkeit des Patienten wieder hergestellt ist.

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