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Eisen

Das Eisen bildet mit ca. 5 g reinem Eisen im Körper den größten Anteil der Spurenelemente. Bekannt ist der Zusammenhang mit der Blutbildung, die ohne Eisen nicht stattfinden kann.
Daneben stellt das Eisen einen wichtigen Katalysator in vielen Enzymsystemen dar, die z.B. beim Abbau sogenannter Freier Radikale erforderlich sind.

Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist Eisen besonders wichtig, da es bei stärkeren Menstruationen leicht zu einer Blutarmut infolge von Eisenmangel kommen kann. Dabei ist jedoch stets auch eine Dysbalance anderer Spurenelemente zu bedenken!

Eisengaben in reiner Form führen oft zu einer harmlosen Verfärbung des Stuhles, gelegentlich auch zu Magen-Darmstörungen, die jedoch nach Absetzen der Präparate schnell zurückgehen.
Die alleinige Aufnahme von Eisen bei einem Eisenmangel erscheint aus naturheilkundlicher Sicht wenig sinnvoll, da oft auch andere notwendige Spurenelemente zur Eisenverwertung fehlen.
Eine Kombination mit anderen fehlenden Mikronährstoffen ist deshalb in der Regel angezeigt. Aus diesem Grunde ist z.B. eine Angewandte Kinesiologie - Überprüfung durch einen erfahrenen Therapeuten auf weitere Spurenelemente-Mangelerscheinungen meistens sinnvoll! Die Eisenaufnahme aus dem Darm wird z.B. durch gleichzeitige Vitamin C - Einnahme deutlich verbessert!

Der mittlere Eisen - Tagesbedarf wird mit 8 bis 25 mg angegeben. Schwangere oder stillende Mütter benötigen bis zu 45 mg Eisen pro Tag! Die tägliche Aufnahme in Mitteleuropa bei Normalkost liegt bei ca. 1 -2 mg!

Daraus ergibt sich längerfristig die Notwendigkeit für eine zusätzliche Nahrungsergänzung mit Eisen vor allem für den o.a. Personenkreis.
Intervallmäßig könnte z.B. im Frühjahr und Herbst jeweils 2 - 3 Monate lang täglich ca. 10 - 30 mg Eisen zur Optimierung der Eisenversorgung eingenommen werden.

Bei längerfristiger Eisensubstitution sollte gelegentlich auch eine Serumeisenuntersuchung durchgeführt werden, um eine zu hohe Eisenzufuhr zu vermeiden.