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Endometriose, Prämenstruelles Syndrom – PMS und Infertilität:

Einleitung

Die regulative Endstrecke, die Gesundheitsstörungen häufig erst sichtbar macht, ist der Schmerz! Nicht zuletzt durch einen Mangel an orthomolekularen Substanzen wie Zink und Magnesium oder auch durch Vitamin- und Omega 3- Fettsäuremangel können sowohl akute als auch chronische Schmerzen ausgelöst werden. Solche Mangelsyndrome können langfristig auch hormonelle Regulationsstörungen wie Unfruchtbarkeit oder Endometriose verursachen, die jedoch oft nur bei bestimmten Fragestellungen wie z.B. in der Fertilitätsdiagnostik auffallen.

Der Energiefluß des Meridiansystems wird durch eine ausgeglichene Grundversorgung mit Orthomolekularia aus natürlicher Frischkost gespeist. Mangel an Orthomolekularia – an den „richtigen Molekülen“ – stört und blockiert, so daß der Körper aus einer gesunden in eine pathologische Regulation driftet.
Eine frische naturnahe ökologische Ernährung ist seit alters her die Basis der Gesundheit! – Die hypoallergene orthomolekulare Therapie – hoT – ist als biologische Aufwertung der Nahrung der moderne Weg einer umfassenden Gesundheitsprophylaxe und Salutogenese. Sie hilft, die ständig zunehmenden chronischen Krankheiten bis hin zu Darmerkrankungen erfolgreich zu kurieren.

Volkmannsche Ursachen-Trias: Die drei wichtigsten Auslöser chronischer Erkrankungen

  • Fehlernährung: Zentrale Ursache moderner Zivilisationskrankheiten ist die langjährige Fehlernährung mit Fast Food, Cola, Schokolade, konventionellem Käse etc.. Damit werden maximal chemische Nahrungsmittel-Zusatzstoffe, Spritzmittelrückstände oder Fertigungshilfsmittel in den Magen-Darmtrakt eingebracht, die eine gesunde Darmfunktion sowie eine geordnete schrittweise Verdauung stören. Die rezidivierenden iatrogenen Antibiotikagaben zerstören darüber hinaus gezielt die gesunde symbiotische Darmflora. Weich-macher aus Küchenplastik vom Typ Tupperware, Pfannenbeschichtungen oder Vinyltapeten geben das ihre dazu durch Irritation der hormonellen Regulation.
  • Fehlbesiedelung: Es entwickeln sich langjährige Dysbiosen-Darmerkrankungen, d.h. Fehlbesiedelungen des Darmes mit pathogenen Keimen wie Candidapilzen, Amöben, Helicobacter usw. Diese Dysbionten und ihre Exotoxine belasten ihrerseits die Funktionsfähigkeit des Darmes, so daß es zu Maldigestion und Malabsorption – Verdauungsstörungen und Aufnahmestörungen aus dem Darm kommt.
  • Fehlversorgung: Selbst gesunde Ökokost ist inzwischen durch Sauren Regen relativ verarmt an essentiellen hoT-Substanzen. Das führt über einen längeren Zeitraum zu einer weiter abnehmenden Versorgung der Patienten mit Vitaminen, Spurenelementen, Omega 3 und -6 Fettsäuren usw. Diese Ursachen-Trias führt über ein zunehmendes Orthomolekularia-Mangelsyndrom zu der vielfach beklagten Multimorbidität in der Bevölkerung entwickelter Staaten.

Das Digeston – das funktionelle Dünndarmsegment und das Darm-Resonanz-Syndrom – DRS

Der Dünndarm ist segmental aufgebaut. Die Toleranz gegenüber den Ingesta und die Spezifität der Digestion verhalten sich  umgekehrt proportional im Verlauf der Darmpassage. Das Digeston ist die funktionelle Einheit eines Dünndarmsegmentes, das ca. 14-18 cm lang ist. Der Operateur beobachtet die segmentale Darmatonie dieser Segmente regelmäßig bei Bauchoperationen. Sie zeichnen sich durch eine spezifische Verdauungsleistung für bestimmte chemische Bindungen z.B. von Proteinen, Fetten oder Kohlenhydraten aus. Dafür wird ein stabiler lokaler pH-Wert zur optimalen Funktion benötigt. Die jeweils benachbarten Segmente haben zunehmend und abnehmend eine vergleichbare Spezifität der Verdauungsleistungen. Sie sind darüber hinaus segmental von einer z.T. noch nicht bekannten bakteriellen Flora besiedelt.
Eine weitere Eigenschaft dieser Segmente ist die kybernetische Verknüpfung in die Peripherie zu Haut und Schleimhäuten, zu Knochen und Gelenken sowie z.B. zum hormonellen System. Eine Neurodermitis ist ohne chronische Darmerkrankung gar nicht denkbar. Durch segmentale Darmstörungen wird auch der segmentale muskuläre Hartspann paravertebral ausgelöst mit der Folge von Bandscheibenvorfällen. Selbst die Parodontitis nur eines Zahnes in der feuchten Kammer Mundhöhle oder die Onychomykose nur eines Großzehennagels ist logisch als trophische Störung durch die energetische Interaktion mit einem gestörten Digeston zu erklären.
Darüber hinaus besteht offenbar intestinal eine segmentale Sensibilität für artifizielle chemische Nahrungsbestandteile. Jeder kennt das Phänomen der spontanen Müdigkeit am Nachmittag. Man ist urplötzlich ca. 20 -30 Minuten stark in seiner Leistungs-fähigkeit reduziert und wünscht sich ein Bett, um dann innerhalb weniger Sekunden überraschend wieder sein altes Vigilanzniveau zu erreichen – ohne Schlaf!?
Erklären lässt sich dieses Phänomen mit der lokalen Resonanz der Schleimhaut eines Darmsegmentes mit einer unverträglichen Chemikalie. Solange dieses Gift im Segment mit der Schleimhaut interagiert, benötigt der Kör-per offensichtlich alle Energie zur Aufrechterhaltung der Schleimhaut-Integrität. Verläßt der belastende Speise-brei das dafür besonders sensible Segment, kehrt die Energie des Körpers innerhalb weniger Minuten ebenso plötzlich zurück, wie sie verschwand. – Diese Zusammenhänge verstehen wir als Darm-Resonanz-Syndrom , das sich besonders häufig bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen findet.
Modern Life als zentrale Krankheitsursache
Diskutiert man die oben dargestellten Zusammenhänge in der Ernährungsberatung mit Patienten, führt das oft zu der Frage: Was kann ich denn dann überhaupt noch essen? Kein Kantinenessen, keinen Pikantje von Gouda und keine Cola – was bleibt mir da noch zum Genießen!? Allein die Verbindung des Begriffes Genießen mit Chemikaliengemischen wie Cola treibt dem echten Genießer Schweißperlen auf die Stirn. Noch viel mehr sollte das beim chronisch Kranken der Fall sein, der besonders an den Auswirkungen seiner völlig unphysiologischen Chemiekost leidet. Erschwerend wirken sich Verhaltensweise aus, die zu Streß im Alltag und in der Freizeit führen. Jeder Streß führt zu einem zusätzlichen Verbrauch von Orthomolekularia im Körper. Bei einem beste-henden hoT-Mangelsyndrom kommt es zwangsläufig unter Streß zu Exazerbationen bekannter Krankheiten wie Asthma, Neurodermitis oder Schmerzsyndromen.
Besteht die Ernährung jedoch nur noch aus modernen „gesunden“ Nahrungsmitteln wie H-Milch mit Cornflakes zum Frühstück, ein schneller Snack mit Instant-Kaffee und Instant-Sahne am Vormittag, Kantinenkost am Mittag, Du darfst am Nachmittag  usw., dann entwickelt sich das hinreichend bekannte Chronic Fatigue Syndrome.  Alle intestinalen Oberflächen werden durch die verzehrten Chemikalien derart überlastet, daß kaum noch eine regelrechte Energiegewinnung aus der artifiziellen Unkost möglich ist. Der kausale Therapieansatz auch dieses schwer therapierbaren Krankheitsbildes, das im Übrigen die gleichen Grundzusammenhänge zeigt wie das Fibromyalgie-Syndrom, wird im weiteren Verlauf klar werden.

Muskel-Meridian-Organ-hoT-Beziehungen des Hormonsystems nach Applied Kinesiology – AK

Aus der Applied Kinesiology – AK – kennen wir die oben dargestellten Zusammenhänge zwischen Muskeln und Organsystemen, die über das Meridiansystem zu erklären sind. Die Korrelation zu bestimmten  hoT-Substraten sind in vielen Jahren international immer umfassender geklärt worden. Sie zeigen viele Zusammen-hänge auch zwischen Darmerkrankungen und Störungen von Bauchorganen.
Welche Relevanz haben diese Verknüpfungen jedoch für den Praxisalltag? Der Reproduktionsmediziner könnte bei hormonellen Störungen immer an einigen oder mehreren dieser Muskeln Schwäche- oder Streßzeichen testen. Der Sportmediziner kann beispielsweise bei Muskelproblemen des Leistungssportlers bis hin zu Muskelris-sen die für den jeweiligen Muskel angegebenen Orthomolekularia oral durchtesten, um zu prüfen, ob und wie weit sich der akute Schmerz direkt reduzieren bzw. völlig auslöschen lässt. Über die Schmerzreduktion erhält der Therapeut im Therapieverlauf auch Hinweise auf die Wiederherstellung der normalen hormonellen Regulationsfähigkeit.

Endometriose – eine Frauenkrankheit unklarer Ursache

Endometriose ist eine meist sehr schmerzhafte chronische Erkrankung der menstruierenden Frau, die oft erst nach einer Leidensgeschichte von 5-8 Jahren als gynäkologische Diagnose gestellt wird. Die Pathogenese erscheint universitär weitgehend unklar. Als denkbar gilt ein Verschleppungsmechanismus von mobilisierten  Endometriumzellen in Fremdgewebe oder in die freie Bauchhöhle. Die Fruchtbarkeit ist ohne medizinische Maßnahmen wesentlich eingeschränkt

Endometriosen werden häufig mehrfach mit z.T. geringen Erfolgen operiert. Die anschließenden Hormontherapien sind mit vielen z.T. gravierenden Nebenwirkungen behaftet. Sie werden deshalb von den Betroffenen oft als sehr belastend empfunden und lösen trotzdem die Schmerzproblematik nur sehr beschränkt. Die hormonell verursachten vorgezogenen Wechseljahre sind vor allem für junge Damen ein gravierender Einschnitt in ihre Lebensqualität. Schwangerschaften sind darunter nicht möglich.

Endometriose – eine ernährungsbedingte Infektions- und Mangelkrankheit mit Darmerkrankung

Das folgende Diagramm stellt die aus den oben dargestellten Zusammenhängen abgeleitete Kausalität und daraus folgende Therapieansätze bei dieser gemeinhin als schwer therapierbar oder unheilbar geltenden Erkrankung dar. Die Pathogenese scheint nach den Erfahrungen in den letzten ca. 15 Jahren mit meist mehrfach operierten Patientinnen folgendermaßen gesetzmäßig abzulaufen:

  • 1. In allen Fällen finden sich chronische Darmerkrankungen, oft mit auch subjektiv wahrgenommenen Verdauungsstörungen wie Diarrhoe oder Obstipation und Nahrungsmittelunverträglichkeit. Eine Hei-delberger Studie unter Frau Prof. Dr. Gerhard hat diese Zusammenhänge inzwischen bestätigt.
  • 2. In fast allen Fällen sind Antibiotika-Therapien in der Kindheit und Jugend zu erheben
  • 3. In allen Fällen wird auf gesunde naturnahe frische Ernährung kaum Wert gelegt. Im Gegenteil: Es werden gerade prämenstruell gehäuft Süßigkeiten, Chips usw. neben Chemikaliengetränken zugeführt
  • 4. In den meisten Fällen sind rezidivierende Vaginalmykosen bekannt, die jedoch nicht kausal ganzheitlich, sondern zumeist nur repetierend lokal antimykotisch insuffizient therapiert werden. Der Darm als ständige Candida-Quelle scheint in der klinischen Gynäkologie weitgehend unbekannt zu sein – ähnlich wie in der Gastroenterologie

Diese Fakten führen langfristig zu einer chronischen Dysbiose – Darmerkrankung, d.h. zu einer Fehlbesiedelung im Gastro-Intestinaltrakt z.B. durch Candida albicans, Amöben, Helicobacter usw.
Exotoxine dysbiotischer Keime und Nahrungsmittelchemikalien ebenso wie eine ödematös gereizte Darmschleimhaut blockieren die regelhafte Verdauung in einer zunehmenden Zahl von Digestonen.
Maldigestion und daraus resultierende Malabsorption verschärfen zunehmend den latenten orthomolekularen Mangelzustand. Der zumeist erste fühlbare Ausdruck dieser Regulationsstörungen ist für die Patientin eine perimenstruelle Schmerzsymptomatik. Einhergehen kann die Entgleisung des Hormonstoffwechsels mit der Entwicklung eines Prämenstruellen Syndroms – PMS. Wird der Schmerz oder das PMS nicht adäquat orthomolekular hypoallergen  behandelt, entwickeln sich weitere Hormonstörungen bis hin zur Endometriose und Infertilität.

Atope Neogenese von Endometriumzellen – Was passiert physiologisch-histologisch?

Bei der Endometriose handelt es sich nicht um dislozierte Endometrium-Zellen, sondern um eine genetische Umschaltung innerhalb von Zellen in einem hoch proliferativen, d.h. schnell wachsenden, sich erneuerndem Schleimhaut-Mucosagewebe.
Die vulnerable Mucosazelle ist, wie oben beschrieben, über einen längeren Zeitraum durch Exotoxine dysbioti-scher Keime, durch den Zellstoffwechsel blockierende Nahrungsmittel-Chemikalien sowie durch einen zuneh-menden orthomolekularen Mangel in ihrer Stoffwechselfunktion und Proliferationsfähigkeit stark eingeschränkt. Die hoch generativen Gewebe zeigen unter bestimmten, umkehrbaren Millieubedingungen eine Tendenz, ihr genetisch determiniertes Zellprofil spontan zu ändern in Richtung auf eine Endometriumzelle.
Diese ektopen Endometriumzellen allein sind in vielen Fällen jedoch offenbar kein Grund für eine belastende Schmerzsymptomatik. Das wissen wir von Zufallsbefunden aus OP´s, die aus anderen Gründen notwendig waren. Gemeinsam mit verschiedenen anderen Beobachtungen führt das zu der Überlegung, dass zum einen Nahrungsmittelchemikalien für die oft therapieresistenten Schmerzen verantwortlich sein könnten. Andererseits könnte auch der ausgeprägte hoT-Mangel eine zentrale Schmerzursache sein. Dieser relative Mangel entwickelt sich vor dem Hintergrund von Darmerkrankungen und falscher Kost wie Fast Food.
Untermauert wird dieser Ansatz der Endometriose-Genese durch die beiden folgenden, wiederholt reproduzier-baren Beobachtungen an Patientinnen:

  • 1. Durch das „richtige Molekül“ – ortho-molekular – kann akuter wie chronischer Schmerz an Muskeln oder Gelenken, aber auch im Uterus sofort, d.h. im Augenblick des oralen Schleimhautkontaktes, unter Mastikation und Einspeichelung, reduziert oder auch völlig ausgelöscht werden. Das ist bei Testung von mehr als zehn verschiedenen hypoallergenen reinen Pulversubstraten und Ölen in nahezu 90% aller chronischen Fälle zu demonstrieren.
  • 2. Der Bewegungsumfang zuvor blockierter Gelenke öffnet sich spontan in mehr als 60% der Fälle – selbst wenn das Gelenk mehrere Jahre scheinbar eingesteift war!
  • 3. Durch orale Gabe z.B. von Cola, Süßigkeiten oder Chips – bei bekannter Lactose- oder Fructoseintole-ranz auch durch diese Substrate – sind Schmerzsensationen bei dafür sensiblen Patienten innerhalb we-niger Minuten unter Mastikation erneut an Muskeln oder Gelenken, die für ein Schmerzsyndrom ver-antwortlich waren, auszulösen.
  • 4. Diese Schmerzen lassen sich anschließend durch die entsprechende hoT-Substanz regelmäßig inner-halb weniger Minuten wieder reduzieren oder völlig auslöschen.
  • 5. Durch Nahrungs-Chemikalien verursachte intermittierende Schmerzen z.B. an der Wirbelsäule lassen sich regelmäßig durch die schnelle orale Zufuhr von zwei Litern reinen Wassers – auch eine orthomo-lekulare Substanz! – innerhalb einer Stunde mit dem Urin auswaschen.

Schmerztherapeutische Zusammenhänge unter der hoT

Schon oben wurde auf die Möglichkeiten der orthomolekularen Schmerzlöschung hingewiesen. Das oft strapazierte Schmerzgedächtnis gibt es offenbar gar nicht. Es ist ein Hilfskonstrukt des hilflosen Therapeuten – ebenso wie die Fibromyalgie.

Volkmannsche Therapie-Trias: Die drei kurativen Ansätze bei chronischen (Darm-)Krankheiten

  • 1. Kostumstellung auf naturnahe frische Ökokost aus der Region unter weitgehender Meidung von Fertigge-richten und anderen Quellen von Umwelt- und Nahrungsmittelchemikalien.
  • 2. hoT-Substitution zur biologischen Aufwertung der Nahrung, d.h. Gabe von reinen Mineralien, Spuren-elementen usw. zur Verbesserung der Grundregulation sowie der Entgiftung und Ausleitung.
  • 3. Orthomolekulare Darm-Sanierung – ODS – in zwei jeweils ca. vier Wochen dauernden Schritten mit hypoallergenen Symbiose lenkenden Komplex-Präparaten, die zunächst eine Dünndarm- und anschließend eine Dickdarmsanierung von Candidosen usw. ohne eine der typischen Candida-Diäten herbeiführen. Durch diese drei Therapieschritte werden viele Darmerkrankungen und die damit im Zusammenhang ste-henden chronischen Krankheiten wie Allergien, Asthma, Migräne, Rheuma oder chronische Schmerzsyn-drome wie Fibromyalgie gebessert oder in überschaubaren Zeiträumen ausgeheilt.

CAVE!

Die VERA – Studie zeigte zwischen 1985-1989 an ca. 23.000 Teilnehmern in der BRD, daß fast niemand auf die von der DGE empfohlene Tagesverzehrmenge von Zink kam. Dabei ist die viel zu geringe Dosisempfeh-lung der DGE gegenüber amerikanischen Empfehlungen noch gar nicht berücksichtigt!
Eine WHO-Studie an Wiener Schulkindern 1994 ergab eine eindeutige Mangelversorgung der Kinder mit Zink. Dieses Ergebnis gilt in Kiel, Hamburg oder Schwerin sicherlich eben so wie auch in Lübeck!
Die Selenversorgung der Österreicher ist nach einer Studie des Statistischen Zentralamtes von 1999 vergli-chen mit den DGE-Empfehlungen nur zu etwa 50% gesichert. In der Studie wurden Kochverluste der Nah-rungsmittelzubereitung noch gar nicht berücksichtigt! Die deutschen Versorgungsgrade von Kiel über Hamburg bis Schwerin sind identisch.
Diese Liste ließe sich beliebig für alle Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Omega-Fettsäuren verlängern!

Zusammenfassung

Nach den hier vorgestellten Denk- und Therapieansätzen habe ich inzwischen mehr als 100 Endometriosepatientinnen kausal – wie in den Diagrammen gezeigt – mit sehr guten Ergebnissen ohne weitere OP´s oder Hormontherapien behandelt. In Europa wurden von verschiedenen Fachgruppen vom Zahnarzt über den Regulationsmediziner bis zum Heilpraktiker zwischen 300 und 500 Endometriosen erfolgreich saniert. – Dabei haben all diese Therapeuten über die effektive Therapie der zu Grunde liegenden Darmerkrankungen eigentlich ihre fachspezifischen Krankheiten wie Parodontose, PMS, Neurodermitis, Migräne, Asthma usw. heilen oder bessern wollen.
Mehr als 30 Schwangerschaften sind allein in meiner Praxis bei unfruchtbaren Paaren erreicht worden, wobei eine vorbestehende Azoospermie des Mannes auf die gleichen Ansätze positiv mit Produktion einer großen Zahl überwiegend gesunder, mobiler Spermien reagiert. Die Erfolgsquote hinsichtlich Fertilisierung liegt in meiner Praxis bei ca. 60%. In einem Fall wurde eine Kollegenfrau mit iatrogener postoperativer zweijähriger sekundärer Amenorrhoe in nur sieben Wochen unter hoT ohne Hormongaben schwanger! In Europa sind nach meiner Kenntnis inzwischen mehr als 50 Schwangerschaften durch diese Therapieansätze ausgetragen worden.
Einige meiner Patientinnen mit mehreren Endometriose-OP´s in der Vorgeschichte waren unter der Basistherapie mit Omega-3-Fettsäuren, SpurenelementenZink, Selen, Mangan, Chrom – und Magnesium-Calcium innerhalb von nur 2-3 Wochen bei ihrer ersten Menstruation unter hoT weitgehend beschwerdefrei.
Unter Berücksichtigung weltweiter Studien zur Versorgung der Bevölkerung entwickelter Länder mit Orthomolekularia sind die aktuellen Einschränkungen dieser Therapieform durch die europäische Gesetzgebung im günstigsten Fall nur unverständlich zu nennen. Auf die Frage: Woher kommen die Allergien und andere chroni-sche Erkrankungen? geben weder Universitäten noch Kassen und Politik logische Antworten. Vor dem oben dargestellten kausalen Hintergrund chronischer Erkrankungen sind Endometriose-Operationen heute in mehr als 80% der Fälle genau so überflüssig wie die allermeisten Kniegelenk-, Wirbelsäulen- und Schulter-Operationen.
Wie hieß es bei Hippokrates schon vor 2500 Jahren? – Du bist was Du isst! Die seit 45 Jahren exorbitant zunehmende Multimorbidität mit Neurodermitis bei Babys und Kleinkindern, Migräne, Asthma, Schmerz, aber auch Endometriose und Infertilität von Mann und Frau sollten uns nicht nur als Therapeuten zu denken geben!
Weiterführende Literatur beim Verfasser.