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Fasten und F.X. Mayr

Von Alters her kennt die Menschheit das Fasten. In Urzeiten wohl eher der Not gehorchend, wurde das Fasten vor mehr als zweitausend Jahren als sinnvolle Phase der Körperentschlackung kultiviert.
Die oft damit einhergehende Euphorisierung, das heißt die innere Hochstimmung, die sich bei gut geführtem Fasten oft einstellt, hatte und hat auch heute noch einen Glaubensbezug in verschiedenen Kulturen und Religionen.

Heute schätzen wir am Fasten die Möglichkeit, kurzfristig gezielt Stoffwechselschlacken aus dem Körper zu eliminieren sowie neben der körperlichen eine bewußte geistige Reinigung herbeizuführen. Der Fastende sieht alles klarer, bewußter und ist damit auch eher bereit, Dinge des Alltags zu ändern.
Diese Entschlackung steht auch im Vordergrund bei der F.X. Mayr - Kur. Dabei kommt es durch die Darmreinigung mit Magnesiumsulfat sowie durch die eingeschränkte Kostform mit altbackenen Brötchen und Milch, die beide sehr intensiv nacheinander zu kauen sind, zu einer allgemeinen Stärkung und Reinigung von Darm, Geist und Körper.

Das Ganze wird unterstützt mit einer qualifizierten Bauchmassage durch einen geschulten erfahrenen F.X. Mayr - Therapeuten.
Probleme, die sich sowohl unter der Fastentherapie als auch unter der Mayr - Kur einstellen können, haben häufig ihre Ursache in einer Mineralstoff - und Spurenelemente - Störung, die vor Behandlungsbeginn nicht hinreichend ausgeglichen wurde.

Es ist bei Verfahren, die tief in die Regulation des Körpers eingreifen, stets zu berücksichtigen, wie gesund und ausgeglichen der Kurende vor Behandlungsbeginn ist.
Im Zweifelsfall sollte stets etwa 3 Monate vor einer solchen Therapie eine bioenergetische Untersuchung der Mineralstoffbilanz durchgeführt werden. Dabei kann man z.B. mit der AK die sogenannten Hormonellen Regelkreise untersuchen, um sodann den Ausgleich der festgestellten Defizite herbeizuführen.

Ein erfahrener Behandler wird nie ungeprüft einen Patienten zum Fasten oder ?Mayr´n? animieren, weil er diese Zusammenhänge aus Theorie und Praxis kennt.
Vorsicht ist geboten, wenn vorschnell ohne entsprechende Untersuchungen und Therapeutenerfahrung derartig eingreifende Verfahren in die Therapie eingeführt werden sollen.

Eine Richtschnur zur Vorbehandlung kann z.B. aus dem Therapieschema der Hormonellen Regelkreise am Ende des Leitfadens abgeleitet werden. Dabei sind sowohl die Mineralstoffe als auch die Spurenelemente und Vitamine zu berücksichtigen.

Je nach Umweltstreß durch Wohngifte von Teppichen und Tapeten oder Arbeitsplatzbelastungen z.B. durch Computer- oder Kopierer- Ausdünstungen sind auch die ungesättigten Fettsäuren Omega Ω -3 und Omega Ω - 6 zu berücksichtigen.

Eine gezielte Untersuchung und bioenergetische Untersuchung durch den erfahrenen Therapeuten ist jedoch immer besser als das häufig anzutreffende Do it yourself! Die Gesundheit ist zu wichtig, als dass man an ihr herum experimentieren sollte.