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Jod

Jod kennen wir alle als Spurenelement für unsere Schilddrüse. In der Schilddrüse wird Jod zu den bekannten Schilddrüsenhormonen verarbeitet, mit denen wir neben Blutdruck, Herzfunktion und Herz - Schlagfolge auch zum Beispiel unsere Sexualhormone sowie unsere geistige Entwicklung maßgeblich mit beeinflussen!

Bei Jodmangel kommt es zu einer Entwicklung von Knoten in der Schilddrüse, die als Kropf vor allem im süddeutschen Raum oder auch in Thüringen und Sachsen auffällig sind. Jodmangel in der Schwangerschaft kann zu einer geistigen Behinderung des Kindes führen, die man Kretinismus nennt.
Das Jod können wir in der Nahrung vor allem in Seefischen aufnehmen. Während eines Urlaubs auf einer Nordseeinsel oder an der Küste wird auch über die Atemluft Jod aufgenommen, so daß dort selbst bei geringem Fischverzehr kaum ein Jodmangel entstehen kann.

Das vielfach empfohlene jodierte Speisesalz ist leider subjektiv und objektiv für viele Menschen weniger gut verträglich!

Bei Applied Kinesiology - Testungen mußte ich immer wieder feststellen, daß neben dem gewünschten Jod und Kochsalz offensichtlich nichtdeklarierte Zusatzstoffe sensiblen Menschen Probleme wie Fehlverdauung, Magen - Darm - Krämpfe o.ä. verursachen können!

Der mittlere Jod - Tagesbedarf wird mit 0,1 bis 0,3 mg angegeben. Schwangere oder stillende Mütter benötigen eher 0,3 mg pro Tag!

Die tägliche Aufnahme in Mitteleuropa mit der Normalkost liegt bei ca. 0,03 bis 0,07 mg Jod und damit fast immer viel zu niedrig für eine auch nur annähernd ausreichende Jodversorgung!

Jod kann regelmäßig täglich zugeführt werden in Mengen von z.B. 0,1 bis 0,2 mg. Überdosierung führt zu innerer Unruhe und erhöhter Herzschlagfolge.

Da wir Jod gut speichern können, bietet sich als Alternative auch eine wechselnde Jodeinnahme an.
Wer ungern regelmäßig etwas einnimmt, kann z.B. jeden 2. - 3. Tag 2 -3 mal 0,1 mg Jod zu den Mahlzeiten nehmen oder (bei guter persönlicher Verträglichkeit) auch 0,2 - 0,3 mg Jod zum Frühstück.