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Kalium

Dieses Mineral liegt überwiegend intrazellulär vor, d.h. es ist in den Zellen bis zu 30 -fach höher konzentriert und nur zu einem geringeren Anteil im Serum nachweisbar.

Die Gesamtmenge des Kaliums im Körper liegt bei etwa 150 g Reinstoff. Da es für die Zellfunktion von allergrößter Bedeutung ist, hängen neben der Muskelkraft vor allem auch die Nervenfunktion bis hin zur Herztätigkeit eng mit einem optimalen Kaliumspiegel zusammen. Hochdruckpatienten können u.U. den Blutdruck senken oder normalisieren, wenn sie zusätzlich Kalium zuführen.

Die Steuerung der Kaliumkonzentration läuft über die Nierenausscheidung, wobei ein Kaliummangel von der Niere nicht ausgeglichen werden kann, da eine Rückresorption aus dem Urin bei Kaliummangel nur unzureichend möglich ist.

Der Tagesbedarf liegt je nach Quelle zwischen 0,5 g bis 1,5 g pro Tag. Diese Werte werden bei Normalkost meistens nicht dauerhaft erreicht.

Gesunde Nieren regulieren im Zusammenspiel mit Mineralstoffhormonen den Kaliumspiegel bei einem eher seltenem Überschuß sehr gut herunter.

Deshalb kann unter starker körperlicher Belastung oder von Leistungssportlern hypoallergenes orthomolekulares Kalium bis zu 1,5 g pro Tag bedenkenlos zugeführt werden, bei höherem Bedarf auch noch mehr! 

Digitalisierte Herzkranke sollten nur nach Therapeutenempfehlung zusätzlich Kalium nehmen!