vbn-verlag.de

Suche

AK - Angewandte Kinesiologie als Untersuchungs-Verfahren

Kinesiologie

Kinesiologie ist die Lehre von der Bewegung. In diesem Fall ist sie die Lehre von der Muskelbewegung als Reaktion auf Schwingungen, die aus dem eigenen Körper oder aus den angebotenen bzw. getesteten hypoallergenen orthomolekularen Produkten, Medikamenten, Nosoden oder auch Nahrungsmitteln kommen. Dabei gibt es folgende Muskeltest-Reaktionen als Ausgangswerte. 

  1. Normoton, normal geregelt, das heißt:

    • Der Muskel kann zunächst aktiv Kraft gegen Widerstand aufbauen.
    • Bei zusätzlicher Belastung ist der Muskel fähig zur erhöhten federnden Kraftanpassung.
    • Durch Beklopfen des entsprechenden Meridian - Sedierungspunktes wird der Muskel schwach.

  2. Hypoton, schwach geregelt, das heißt:

    • Der Muskel kann aktiv nur geringe Kraft aufbauen.
    • Bei zusätzlicher Belastung wird der Muskel spontan schwach, er weicht einem mäßig erhöhten Gegendruck aus.
    • Die Schwäche läßt sich durch Behandlung des Sedierungs - oder Tonisierungspunktes sowie durch orale Gabe der passenden hypoallergenen orthomolekularen Substanz ausgleichen.

  3. Hyperton, starr, regulativ blockiert, das heißt:

    • Der Muskel kann eine sehr große Kraft gegen Widerstand aufbauen.
    • Eine Krafterhöhung ist scheinbar beliebig möglich bei merklich starrer Gegenregulation.
    • Der Muskel ist nicht sedierungsfähig, d.h. er reagiert nicht auf normale Reize aus dem Meridiansystem.
    • Er kann auf sein passendes Allergen oder den Auslöser seiner Regulationsstarre mit einer plötzlichen Schwäche ? hypoton! oder auch mit Normalkraft ? normoton ? reagieren. Dann ist er stark und sedierungsfähig.

Mit diesen drei Muskelfunktionszuständen, verbunden mit der Kenntnis der meridianen Zusammenhänge haben wir ein ausgezeichnetes Instrument des Körpers zur Beurteilung der energetischen Zusammenhänge zur Hand.

Die zugrunde liegende hypoallergene orthomolekulare Therapie und naturnahe Ernährung als Basis gesunder Regulation erlaubt uns schnelle sichere Rückschlüsse auf akute und chronische Störungen im Körper, lange bevor eine schwere Erkrankung nach außen in Erscheinung tritt.

Erfahrene AK - Therapeuten könnten sehr gut mit der altchinesischen Form der Honorierung des Heilers leben: Einen regelmäßigen Obolus zahlt nur der Gesunde, der Kranke wird vom Arzt kostenlos saniert!

Unter Berücksichtigung der heute meist üblichen hochkalorischen minderwertigen Ernährung stößt ein solches System aber sicher schnell an seine Grenzen!

Nach oben

Testreaktionen

  1. normotoner Muskel :

    • Ein normal starker Muskel verändert seine Reaktion nicht im Test - d.h. keine Schwingungsinterferenz im Körper, der Stoff oder der Kontakt ist für die Regulationsfähigkeit belanglos.
    • Ein normal starker Muskel verändert sich zu schwacher hypotoner Testung - d.h. durch Schwingungsinterferenz mit belastender Substanz oder Ort wird die Regulationsfähigkeit des Muskels gestört.
    • Ein normal starker Muskel verändert sich zu überstarker hypertoner Testung - d.h. durch Schwingungsinterferenz mit belastender Substanz kommt es zum maximalen Streß in der Regulation mit Blockierung der Regulationsfähigkeit.

  2. hypotoner Muskel :

    • Ein schwacher Muskel verändert seine Reaktion nicht im Test - d.h. keine Schwingungsinterferenz im Körper, der Stoff oder der Kontakt ist für die Regulationsfähigkeit dieses Muskels belanglos.
    • Ein schwacher Muskel verändert sich zu starker normotoner Testung - d.h. durch Schwingungsinterferenz mit belastender Substanz kommt es zum Ausgleich der Regulation.
      » Ursache der primären Störung, z.B. Candida.
    • Ein schwacher Muskel verändert sich zu überstarker hypertoner Testung - d.h. durch Schwingungsinterferenz mit belastender Substanz kommt es zum maximalen Streß in der Regulation.
      » Allgemein belastende Substanz

  3. hypertoner Muskel :

    • Ein starrer Muskel verändert seine Reaktion nicht im Test - d.h. keine Schwingungsinterferenz im Körper, der Stoff oder der Kontakt ist für die Regulationsfähigkeit belanglos.
    • Ein starrer Muskel verändert sich zu starker normotoner Testung - d.h. durch Schwingungsinterferenz mit belastender Substanz kommt es zum Ausgleich der Regulation, der Muskel wird sedierungsfähig!
    • Ein starrer Muskel verändert sich zu schwacher hypotoner Testung - d.h. durch Schwingungsinterferenz mit belastender Substanz kommt es zum Abbau der Regulation, der Muskel wird völlig kraftlos! In der AK nennt man diese Reaktion Superchallenge und wertet sie als sehr ausgeprägte Ursachen ? Wirkungsbeziehung.
      » Ursache der primären Störung, z.B. Candida.

Nach oben

Interferenzkreise

Bei der AK - Untersuchung haben wir verschiedene Möglichkeiten, durch Prüfung der Muskelreaktionen auf unterschiedliche Substanzen, Nosoden oder z.B. durch Kontakt mit Körperregionen wichtige Gesundheits - Zusammenhänge aufzudecken.

  1. TL - Therapielokalisation, das ist die Berührung einer Körperregion oder eines Körperteiles mit der Hand bzw. mit der Fingerspitze. So können z.B. Zahnstörfeld - oder Narbentestungen durchgeführt werden, so kann auch eine chronische Nasen - Nebenhöhlenentzündung als Störfeld entlarvt werden.
  2. Oraler Test - das ist die Untersuchung von Substanzen, Medikamenten, Speisen usw. die in den Mund gebracht werden können

    • zur Testung der Verträglichkeit, z.B. Allergie - Unverträglichkeitsteste, AK - Langzeittest siehe Inhaltsverzeichnis!
    • zur Testung auf Ausgleich gefundener Muskel - Organstörungen, d.h. ein schwacher Muskel wird bei der ?richtigen? hypoallergenen orthomolekularen Substanz im Mund sofort normoton stark!

  3. Körperkontakt-Test durch Einbringen von Testsubstanzen in den Schwingkreis der TL mit dem Ziel des Ausgleichs der Schwächung oder des Hypertonus, d.h. der Streßreaktion des Muskels. Die Testsubstanzen können z.B. am Bauchnabel, mit Magnetfeldverstärkung am Störfeld oder z.T. in der Hand getestet werden.

    • Es kann sich dabei um hypoallergene orthomolekulare Substanzen handeln wie z.B. Mineralstoffe, Spurenelemente oder ungesättigte Fettsäuren.
    • Es können homöopathische Einzel- oder Komplexmittel und Nosoden zur oralen oder parenteralen Behandlung oder auch Antigene wie Candida oder Parasiten getestet werden.

  4. In der Psychokinesiologie - PK - kennen wir auch die mentale Testung. Das ist eine Untersuchung des Patienten mit kinesiologischer Technik durch eine mündliche Befragung zu seiner aktuellen oder früheren Lebenssituation.

    • Dabei können Fragen nach dem tatsächlichen Wunsch auf Heilung gestellt werden.
    • Dabei kann nach infektiösen, bakteriellen oder Pilzbelastungen als Ursache der akuten Erkrankung gefragt werden.
    • Es können die verschiedenen hilfreichen Medikamente oder notwendige hypoallergene orthomolekulare Substanzen abgefragt werden.
    • Es kann sogar die Frage der Dosierung eines Therapeutikums bezüglich der Höhe der Tagesdosen und der Dauer der Anwendung erfragt werden.

Nach oben

Testabläufe

Ein Muskel reagiert normal, wenn er im Test eine maximale Kraft gegen einen Widerstand aufbauen kann. Wenn nun der Widerstand vom Untersucher erhöht wird, kann der Muskel weitere Kraft entfalten und die Mehrbelastung ausgleichen.

Wird nun eine Schwingung z.B. durch Auflegen der Hand des Patienten auf seinen Bauch - TL - oder durch ein Nahrungsmittel im Mund in diesen Regelkreis gegeben, dann testet der normotone Muskel stark, wenn keine Erkrankung wie z.B. eine Pilzerkrankung im Bauch oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt.

Ein normaler Muskel wie oben beschrieben testet schwach, wenn bei der TL z.B. eine Erkrankung im Bauch vorliegt. Über die Art der Erkrankung kann der so geschwächte Muskel zunächst nichts aussagen. Es kann sich bei den schwächenden Schwingungen sowohl um Nahrungsmittelunverträglichkeiten als auch um eine Gallenblasenentzündung oder einen Reizdarm wie bei einer Colitis ulcerosa handeln.

Die weitere Diagnostik kann jedoch u.U. mit dem gleichen Muskel unter Testung von Medikamenten, Nahrungsmitteln oder Nosoden ( Stoffwechselprodukte oder Sekrete des Menschen in homöopathischer Zubereitung ) erfolgen. Dabei kann dann z.B. ein Darmpilz oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auf Weizen oder Milch als Ursache nachgewiesen werden.

Zuletzt kann man dann das passende Therapeutikum im gleichen Untersuchungsgang testen. Der soeben schwache Muskel wird durch das "richtige Molekül - orthomolekular -" oder die passende Nosode sofort wieder stark!

Die Überreaktion eines hypertonen Muskels ist von vergleichbarer diagnostischer Bedeutung wie eine Schwächung. Dabei ist zu berücksichtigen, daß eine Überreaktion oft einer verstärkten Streßreaktion entspricht und deshalb als wichtiges Warnsignal bei der Untersuchung berücksichtigt werden sollte.

Außerdem gibt es diese Überreaktion gelegentlich bei Menschen, deren Selbstregulation durch Krankheiten, Streß, Fehlernährung oder Giftstoffbelastungen wie Schwermetalle oder Wohngifte über eine längere Zeit schwer gestört bzw. überlastet ist. In solchen Fällen ist dieser muskuläre Hypertonus das letzte Warnsignal vor einer möglichen Entgleisung oder vor einem Zusammenbruch.

Schwache Muskeln sind immer ein deutlicher Hinweis auf massive Störungen des Patienten. In solchen Fällen sage ich gern, der "Akku" sei leer, weil es dem Patienten an Kraft fehlt. Wir sehen z.B. stets bei Störungen der Sexualhormone schwache Beinmuskeln, die mit den Hoden oder Eierstöcken in einer Meridianverbindung stehen.

Die Antibabypille oder Wechseljahrhormone sowie Mineralstoffstörungen sind oft ursächlich für derartige Muskelstörungen und die damit einhergehenden Migräneanfälle, depressiven Syndrome, PMS usw.

Nach oben

Nach oben