vbn-verlag.de

Suche

Magnesium

Bezogen auf die hypoallergene orthomolekulare Therapie ist Magnesium das wichtigste und vielseitigste Mineral. Bei unserer heutigen mitteleuropäischen Normalkost kann es wegen Magnesiumverarmung der Böden durch den sauren Regen sehr leicht zu Mangelerscheinungen kommen.

Das Magnesium liegt mit ca. 25 g in Reinform im Körper vor, wobei ca. 60 % in der Knochensubstanz gebunden sind. Es hat Einfluß auf etwa 300 Enzym - und Hormonsysteme im menschlichen Körper!
In der Inneren Medizin ist es neuerdings ein sehr wichtiges Mineral, weil es sowohl die Eiweißherstellung im Körper als auch die Zellteilung positiv beeinflußt.

Inzwischen hat die gynäkologische Forschung das Magnesium nicht nur zur Lösung vorzeitiger Wehen entdeckt, sondern außerdem einen Zusammenhang zwischen optimalem kindlichen Wachstum und der Höhe der Magnesium - Blut - Spiegel gefunden.

Das heißt, daß viel Magnesium im Blut zu gesunden kräftig entwickelten Kindern führt - und unter hypoallergener orthomolekularer Therapie ist das sogar ohne Nebenwirkungen möglich, weil man ohne irgendwelche Zusatzstoffe arbeitet!

Magnesium ist lange bekannt als muskelentspannendes Mineral, das wir gerne zur Lösung von nächtlichen Wadenkrämpfen, aber auch bei Nervosität oder depressiven Verstimmungen geben. Ein Überschuß von Magnesium im Darm führt als Nebenwirkung zu weichen bis durchfälligen Stühlen. Diese Nebenwirkung wird vermindert, wenn z.B. mit Magnesiumcarbonat gepuffertes Vitamin C zur Anwendung kommt. (siehe unten) 

Der Tagesbedarf liegt je nach Quelle zwischen 0,3 g bis 0,7 g pro Tag. Er kann jedoch durch Magen - Darmstörungen, in der Schwangerschaft, bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Arzneimittelnebenwirkungen, Nikotin, Alkohol oder Streß noch deutlich höher liegen.

Die zusätzliche langfristige Magnesiumzufuhr sollte pro Tag zur Optimierung der Zell - und Körperfunktionen bei ca. 300 - 500 mg liegen.

Kurzfristig können 1,5 - 2g Magnesiumcarbonat eingenommen werden bis zum Auftreten von Durchfall. Magnesium ist optimal auch zur Verbesserung von Herzrhythmusstörungen oder erhöhtem Blutdruck, weil es auch allgemein muskelentspannend wirkt!

Dabei kommt es üblicherweise zu keinerlei Wechselwirkungen mit eingenommenen Medikamenten, so daß ein Behandlungsversuch stets gerechtfertigt ist.