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Ernährung

Alle bekannten Stoffwechselvorgänge in unserem Körper laufen letztendlich in einer wässrigen Lösung ab. Dazu gehört z.B. auch der Stoffwechsel der über die Nahrung aufgenommenen oder selbst hergestellten eigentlich wasserunlöslichen Fette wie des Cholesterins.

Während des Stoffwechselvorgangs zergliedert unsere Verdauung beim Abbau von Nahrungsmitteln in unserem Körper unter Einsatz zahlreicher Enzyme und Katalysator - Metall - Ionen die einzelnen chemischen Grundstoffe wie Stärke, Zucker und Eiweiße oder Fette.

Hilfreich sind dabei Darmbakterien, mit denen wir, soweit es sich um eine gesunde Darmflora handelt, in einer Symbiose, das heißt zum gegenseitigen Nutzen zusammenleben und - arbeiten!
Unser Körper ist aus einer Vielzahl verschiedener mineralischer und organischer Grundstoffe aufgebaut, die der Geist beseelt.

Zu den bekannteren Stoffen gehören Substanzen wie Magnesium, Calcium oder Kalium, aber auch weniger bekannte wie Zink oder Molybdän, ungesättigte Fettsäuren oder Eiweiße, Vitamine und vor allem das Wasser!

Wasser ist lebenswichtig als Lösungsmittel, für den Stofftransport und für die elektromagnetische Informationsübertragung im Körper. Wie wichtig reines Wasser zum Leben ist, sollten wir uns immer wieder klar vor Augen führen!

Daß wir unsere Körperflüssigkeit heute leider oft bewußt oder unbewußt mit vielen unverdaulichen Stoffen verunreinigen oder gar vergiften, wird jedoch beim Essen von Fast Food und industriellen Fertigprodukten gern übersehen.

Wir wundern uns nur über die rasante Zunahme der Allergien und chronischen Erkrankungen wie z.B. Magenübersäuerungen und Speiseröhrenstörungen!
Dabei stellt sich die Frage, was verursacht eigentlich Allergien oder Unverträglichkeiten?

Bei gesunden Darmverhältnissen besteht ein Gleichgewicht zwischen dem Abbau der Nahrungsstoffe, der Aufnahme aus dem Darm, dem Transport und der Verstoffwechselung in der Leber sowie einer geregelten Ausscheidung über den Darm, die Nieren, die Lunge oder die Haut.

Bei Frauen bestehen zusätzliche Ausscheidungswege. Das sind z.B. die Monatsblutung, eine vermehrte Scheidensekretion oder die Milchsekretion der Stillenden, bei der (leider) auch Umweltgifte wie PCB u.ä. ausgeleitet werden können.

Durch eine Schwangerschaft kann z.B. vor allem das Erstgeborene oft erhebliche Schwermetallbelastungen durch Amalgam - Quecksilber der Mutter mitbekommen. Bei einem solchen Kind ist eine allergische Erkrankung wie Neurodermitis oder Asthma oft vorprogrammiert. Die Ursachen von Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittelbestandteile können jedoch weit vielfältiger sein.

Der Auslöser kann z.B. ein Parasitenbefall des Darmes, aber auch eine lange zurückliegende Infektionskrankheit, eine Nierenbeckenentzündung oder eine Eierstockentzündung sein, die mit Antibiotika behandelt wurden. Die zerstörte Darmflora ist dann der Ausgangspunkt für eine Allergieentwicklung zur Neurodermitis, Psoriasis oder Colitis ulcerosa!

Ursächlich kann jedoch auch eine Verletzung durch Unfall oder Operation sein, die Narbenbildungen hinterlassen haben, die sich in der langen Zwischenzeit zu sogenannten Störfeldern entwickelt haben. Bei Beginn einer chronischen Krankheit haben sich diese Störungen nach außen durch die aktuellen Anzeichen bemerkbar gemacht.

Solche äußeren Anzeichen können schlechter Schlaf, Mattigkeit, Unlust, Leistungsknick oder mangelnde körperliche Belastbarkeit sein - was oft auf das zunehmende Alter geschoben wird.

Vielleicht wissen Sie schon lange, daß verschiedene Speisen oder Gewürze nicht gut vertragen werden, daß der Bauch nach einem Kaffee mit Torte immer drückt und übervoll ist, obwohl Sie nur ein Stück gegessen haben?

Solche Anzeichen sind Hinweise auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie sie sich unter Dysbiosen und Mineralstoffstörungen häufig einstellen.
Aktuell reagiert der Körper dann regelmäßig auf belastende Zusatzstoffe in der "Normalkost", wie sie heute leider allgemein üblich sind.

Gut und gesund ist alles, was frisch vom Erzeuger ohne fabrikmäßige Behandlung auf Ihren Tisch kommt.

Gesund ist, was ungespritzt bzw. unbehandelt (begast, ozonisiert, bestrahlt, gefärbt, homogenisiert etc.) ist.

Sie sollten Ihre Speisen möglichst schonend frisch zubereiten durch Dünsten, Kochen, Grillen oder Backen.
Schonende Konservierungsformen im Haushalt sind Trocknen, Schockgefrieren und milchsaure Gärung durch mildes Einsalzen z.B. von Kohl (Sauerkraut), Gurken (Salzgurken) oder saure Schnittbohnen.

Die Ernährung sollte stets ausgewogen sein, d.h. sie soll viel Frischgemüse und Frischobst mit hohem Rohfaseranteil zur Verbesserung des Stuhlgangs enthalten.
Weniger Fleisch in der täglichen Kost ist zu begrüßen. Eiweiß aus Milchprodukten und Fisch ist optimal!

Als Sättigungsgrundlage kommen gute nicht überdüngte Kartoffeln, frisch zubereitete Mehlspeisen aus naturbelassenen Getreideprodukten ( ohne Talkum o.ä. als Rieselhilfe und Antiklump-Behandlung! ) sowie Teigwaren mit Natursauer oder Naturhefe als Triebmittel infrage.

Der Fettbedarf kann z.B. bei fleischarmer Kost mit Butter und reichlich Sahne sowie kaltgepreßten, nichtraffinierten Ölen aus Oliven, verschiedenen Nußarten oder auch Disteln und Lein gedeckt werden. Zu meiden sind alle Formen von Raffinaden vom Zucker über Feinmehl bis Öl, weil sie stets zur Verbesserung der Haltbarkeit mineralstoffarm und faserarm, sowie zusätzlich mit Bleichmitteln, Stabilisatoren, Emulgatoren, Geschmackskorrigentien oder künstlichen Aroma - und Farbstoffen hergestellt sein können.

Zu meiden sind alle Formen von Fertiggerichten, weil sie durch o.g. Zusätze geschönt und haltbar gemacht wurden. Erinnern Sie sich, wie ein selbst gebackener eingefrorener Obstkuchen nach dem Auftauen aussieht? Der fertig Gekaufte macht nach dem Auftauen viel mehr her - aber u.U. auch viel mehr kaputt bei Ihnen.

Alle Formen von Dörrobst oder Getränken, die durch Zusätze wie Schwefel oder schwefelige Säure konserviert wurden, sind aus gesundheitlichen Gründen zu meiden.

Alles was nicht dem "Deutschen Reinheitsgebot" entspricht kann gesundheitlich bedenklich sein.

Ökologisch und frisch - vom Erzeuger auf den Tisch!