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Säure - Basen - Gleichgewicht

In der folgenden Tabelle ist nachzulesen, wie wir über unsere Nahrung das Gleichgewicht von Säuren und Basen in unserem Körper beeinflussen können.

Aber warum und wofür ist das wichtig?

Entzündungen laufen z.B. immer in einer sauren Umgebung unter Erzeugung saurer Stoffwechselprodukte ab. Wer also eine chronische Entzündung hat, wird stets reichlich saure Stoffwechselschlacken produzieren. Die Ausscheidung dieser Säuren ist jedoch oft gestört.
Nach einem akuten Infekt wie z.B. einer Grippe kann es ebenfalls wegen fehlender Spurenelemente wie Zink oder Cobalt zu einer dauerhaften Verschiebung unseres inneren Säure - Basen - Gleichgewichtes kommen.

Die körpereigene Regulation des Säure - Basen - Gleichgewichtes geschieht über die Abatmung von Kohlendioxyd durch die Lunge, über die Ausscheidung durch die Haut als Schweiß und über die Nieren mit dem Urin. Bei einer Störung des Säure - Basen - Gleichgewichtes werden in einem stark sauren Urin reichlich Puffer - Mineralien ausgeschieden, die dem Körper dann langfristig fehlen.

Zur inneren Pufferung eines solchen Ungleichgewichtes baut der Körper Knochenmasse ab, um vor allem durch Calciumphosphat bzw. -carbonat die überschüssige Säure im Blut zu neutralisieren.
Dieser regulative Zusammenhang ist eine oft vernachlässigte Ursache für die immer mehr zunehmende Osteoporose in der Bevölkerung, die unter Normalkost mit Cola heute auch schon in jungen Jahren auftreten kann!

Hormonelle Regulationsstörungen, Spurenelementemangel in Verbindung mit Fehlernährung, Dysbiose des Darms, Rauchen, Alkoholgenuß, Cola, Streß und zu wenig sportliche Betätigung können zusätzliche Osteoporose - Auslöser sein.

Den Ausgleich des Säure - Basen - Ungleichgewichts können wir zum Teil über eine gezielte Umstellung unserer Ernährung erreichen.

Eine Therapie nach F.-X. Mayr mit einer milden Ableitungsdiät nach Dr. E. Rauch ist in solchen Fällen auch für eine kurzfristige Darmentlastung, zur Entgiftung und zur Symbioselenkung angezeigt.
Bei Vorliegen einer chronischen Erkrankung reicht eine Kostumstellung jedoch oft nicht aus. Deshalb sollte man zur hypoallergenen orthomolekularen Therapie greifen und z.B. Mineralstoffe in Form von Calcium - oder Magnesiumcarbonat regelmäßig bis zu einer grundlegenden Besserung der Urin - pH - Werte zu sich nehmen.

Über den Tag wechselnde pH - Urin - Werte zwischen pH 6,0 bis pH 8,0 sind für eine optimale Funktion unserer Organe und Gewebe unerläßlich, weil viele lebenswichtige Enzym - und Hormonsysteme pH - abhängig gesteuert werden. Das gilt insbesondere für die Entgiftungsfunktionen des Körpers!
Allgemein bekannt ist z.B., daß der Speichel normalerweise alkalisch mit pH 8,0 ist. Entgegengesetzt ist die saure Magensäure mit pH - Werten bis 2,0 zusammengesetzt, während im Dünndarm wieder beim Zufluß von Galle und Bauchspeicheldrüsensekret ein basischer pH - Wert von ca. pH 8,0 herrschen sollte. Der Dickdarm ist normalerweise leicht basisch bis neutral.

Zur einfachen pH - Kontrolle im Körper ist es wichtig, die Säureausscheidung im Urin mehrfach täglich mit pH - Säureteststreifen zu kontrollieren.

Dabei sind Werte von pH 5,0 bis 6,9 sauer, der Wert von pH 7,0 ist der Neutralpunkt, während pH 7,1 und darüber liegende Werte basisch sind.

Das Therapieziel bei der Säure - Basen - Therapie ist ein im Tagesverlauf wechselndes pH - Profil mit Werten zwischen pH 6,2 bis ca. pH 8,0.

Bei einer biologisch ausgeglichenen pH - Kurve ist der Morgenurin meist sauer, wird ca. 2 Stunden nach dem Frühstück basisch bis pH 8,0, um gegen Mittag wieder sauer zu werden. Ca. 2 Stunden nach dem Mittagessen kommt es abermals mit dem sogenannten Basenfluten zu basischen pH - Werten über pH 7,0, die gegen Abend wieder unter pH 7,0 absinken können.

Im Zuge einer solchen über den Tag schwankenden pH - Wertkurve ist für alle Enzym- und Hormonsysteme des Körpers wiederholt eine optimale Funktionsfähigkeit sichergestellt. Dadurch optimieren wir die Entschlackung des Körpers und vermeiden Blockaden! Eine derartige pH - Optimierung ist die sanfteste und beste regulative Allergie - Therapie!

Das zeigt sich z.B. kurzfristig daran, daß durch eine Verschiebung eines langfristig zu sauren pH - Wertes des Urins in den Basenbereich eine Pollinosis, d.h. ein Heuschnupfen oder andere Allergien weniger stark belasten.

Im günstigsten Fall kann eine Allergie durch die Gabe von Calcium - Magnesiumcarbonat - Kapseln, u.U. in Kombination mit Vitamin C oder zusätzlicher Echinacin - Urtinktur - Gabe völlig abklingen!

Eine solche "Wunderheilung" regelt der Körper gelegentlich innerhalb von Minuten bis Stunden!