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Vitamin B6 - Pyridoxin

Vitamin B 6 - Pyridoxin - ist als Coenzym ähnlich wichtig im Körper wie z.B. das Spurenelement Zink, das auch in mehr als 200 Enzym - und Hormonsystemen seine spezifischen Funktionen hat.
In der Natur kommt Vitamin B 6 in fast allen Lebensmitteln vom Getreide über Fleisch bis zur Milch vor.
Ein Mangel wird medizinisch selten diagnostiziert, wobei keine speziellen Mangelerscheinungen bekannt sind und die Laboranalytik entsprechend teuer ist. 

Die tägliche Zufuhr von Vitamin B 6 liegt nach den Empfehlungen der DGE bei 1,8 mg. Die internationalen Empfehlungen liegen bis zu 20fach höher, z.B. bei Leibovitz mit 100 mg und bei Allen bei bis zu 350 mg pro Tag.
Für extreme Überdosierungen von 1000 mg / Tag sind Gefühllosigkeit an Händen und Füßen als Nebenwirkungen beschrieben, die aber bei Absenkung auf ca. 400 mg pro Tag zügig abklingen.

B 6 ist neben Vitamin B 12 besonders wichtig in der Blutbildung und für den Leberstoffwechsel. Insbesondere bei chronischer Einnahme von Medikamenten ist der Bedarf deutlich erhöht, was wiederum auf den Bedarf im Leberstoffwechsel hindeutet. Bei Nervenstörungen wie Polyneuropathien oder hormonellen Regulationsstörungen, Prämenstruellem Syndrom und Bindegewebserkrankungen ist Vitamin B 6 gezielt in hohen Dosen anzuwenden.
Ein Substitutionsversuch bei Tumorleiden erscheint nach der amerikanischen Literatur sinnvoll.