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Vitamin B9 - Folsäure

Folsäure

Folsäure ist neben Vitamin B 12 das wichtigste Vitamin zur Blutbildung. Es kommt vor allem in frischen Gemüsen und Innereien vor. Hefeflocken enthalten neben anderen B - Vitaminen auch vermehrt Folsäure. Durch die heute üblichen langen Transportwege und verlängerte Lagerung der Frischkost kommt es zu einem Abbau und damit zu einer Verarmung der Nahrung an Folsäure.
"In den Industrieländern ist Folsäure wahrscheinlich das Vitamin, bei dem am häufigsten ein Mangel auftritt!" sagt Ohlenschläger.

Die tägliche Zufuhr von Vitamin B 9 liegt nach den Empfehlungen der DGE bei 0,3 mg. Die internationalen Empfehlungen liegen z.B. bei Leibovitz bei 0,4 mg und bei Pauling bei bis zu 0,8 mg oder Ohlenschläger bis 1,0 mg pro Tag. Überdosierungen von 15 mg pro Tag verursachen gastrointestinale Beschwerden.

Ein Folsäuremangel kann neben Blutarmut zu Störungen im Magen - Darmtrakt oder zu Schleimhautveränderungen vor allem um den Mund herum führen. In der Schwangerschaft ist Folsäure wichtig zur Vorbeugung gegen Mißbildungen des Kindes. Allgemeinzeichen für einen Folsäuremangel sind Appetitlosigkeit, Haarausfall und Verhornungsstörungen der Haut wie z.B. Schuppenflechte.

Bei Blutbildungsstörungen sollte Folsäure stets mit Vitamin B 12 als Komplex benommen werden, weil es sonst zu Nervenschädigungen kommen kann!