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Vitamin D - Calciferol

Der Mensch kann sowohl mit dem Vitamin Calciferol als auch mit sogenannten Provitaminen, das sind Vorstufen des Calciferols, arbeiten. Die Vorstufen werden in der Haut durch Licht zu Vitamin D umgebaut.
Diese Umwandlung ist nicht von der Intensität oder Dauer der Belichtung abhängig, so daß ein limitierender Mechanismus in der Haut dafür anzunehmen ist. Das Vitamin kommt in der normalen Kost in sehr geringen Dosen vor. Damit ist der Mensch im Wesentlichen auf die Umwandlung der Vorstufen in der Haut angewiesen.

Die tägliche Zufuhr von Vitamin D liegt nach den Empfehlungen der DGE bei 5 mg ≈200 I.E. Die internationale Literatur nennt bei Allen etc. 20 mg 800 I.E.
Nebenwirkungen mit mehr als 1000 I.E. Überdosierung sind auf die Wirkung des zu hohen Calciums im Blut zurückzuführen, z.B. Durchfälle, Herzrhythmusstörungen, Erbrechen, Übelkeit und starker Durst.
 

Die früher häufige Rachitis war die typische Vitamin D - Mangelkrankheit. Dabei handelt es sich um eine Störung der Skelettentwicklung mit verbogenen Röhrenknochen und eben solcher Wirbelsäule. Bei Stubenhockern, zur Prophylaxe einer Osteoporose in mittleren und höheren Jahren sowie bei Sehstörungen und bei chronischen Darmerkrankungen sollte Vitamin D genau so regelmäßig zugeführt werden wie bei Nierenstörungen, da es erst in der Niere (nach Ohlenschläger) aktiviert wird. Der Blutspiegel folgt dem Sonnenstand - im Sommer hoch, im Spätwinter am niedrigsten.