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Vitamin A

Der Name Retinol leitet sich von der zunächst erkannten Hauptfunktion des Vitamins ab. Es ist wichtig für die Retina, die Netzhaut des Auges und gilt als sogenanntes Sehvitamin.
Als natürliches Vitamin kommt es in tierischen Nahrungsmitteln vor. Da der menschliche Körper auch Vorstufen zu Vitamin A umbauen kann, können wir auch die sogenannten Carotinoide wie das bekannte Beta - Carotin zu uns nehmen. Dieser Name leitet sich von der Karotte ab und gibt den Hinweis, daß Carotinoide in verschiedenen Gemüsen wie z.B. auch in Spinat oder Salat zu finden sind.
Da es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt, sollte das Gemüse oder der Salat stets mit etwas Pflanzenöl oder Butter zubereitet werden, um die Aufnahme im Körper sicher zu stellen.

Die tägliche Zufuhr von Vitamin A liegt nach den Empfehlungen der DGE bei 1 mg, das sind 3300 I.E. Die internationalen Empfehlungen liegen bis zu 6 - fach höher, z.B. bei Pauling und Leibovitz bis zu 20.000 I.E. pro Tag. Überdosierungen machen außer in der Schwangerschaft oder in mehr als 30-facher Höhe keine Nebenwirkungen.

Für den Aufbau von Haut und Schleimhaut ist Vitamin A ebenso wichtig wie für die Produktion der Sexualhormone und für die Fertilität. Bei chronischen Darmerkrankungen wie Colitis ist eine regelmäßige höhere Zufuhr angezeigt, weil von der kranken Darmschleimhaut zu wenig Vitamine aufgenommen werden.
In der Krebsbekämpfung spielt es eine wichtige Rolle wie auch beim Schutz vor Arteriosklerose und bei Nervenstörungen. Höhere Dosierungen haben in der Schlaganfall-Prophylaxe ihre Anwendung.
In Verbindung mit Selen, Vitamin C und E wird Vitamin A in der internationalen Literatur eine Schutzwirkung bei Augenerkrankungen wie z.B. bei grauem Star zugesprochen.